Sowjetischer Soldatenfriedhof Treptow pfeil1.gif (1042 Byte)
Sowjetischer Soldatenfriedhof Schönholz pfeil1.gif (1042 Byte)
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für Quereinsteiger

pfeil.gif (272 Byte) Soldatenfriedhöfe in Stahnsdorf pfeil1.gif (1042 Byte)

   
pfeil.gif (272 Byte) Britischer Soldatenfriedhof Stahnsdorf
pfeil.gif (272 Byte) Italienischer Soldatenfriedhof Stahnsdorf

Soldatenfriedhöfe in Berlin
Grabstätten, auf der während des Ersten und Zweiten Weltkrieges gefallene Soldaten beerdigt sind.
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Spuren des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945):
 

Sowjetisches Ehrenmal im Berliner Tiergarten.
"Grabstätte und Ehrenmal der Sowjetunion"
im Großen Tiergarten an der Straße des 17. Juni,
kurz vor dem Brandenburger Tor.

Hinter der rechten Baumgruppe erkennt man das Reichstagsgebäude.
Foto: November 2008

Der am 23. August 1939 von Stalin und Hitler unterschriebene "Nichtangriffspakt" - "Hitler-Stalin-Pakt",
wurde am 22. Juni 1941 von Hitler mit dem Überfall auf die Sowjetunion,
Deckname "Unternehmen Barbarossa", gebrochen.

In knapp vier Jahren starben hierbei ca. 60 bis 80 Millionen Menschen,
davon ca. 20 Millionen Sowjetrussen.


 
Sowjetisches Ehrenmal im Berliner Tiergarten.
Grabstätte für 2.500 sowjetische Soldaten, die im April und Mai 1945 in den Kämpfen um Berlin getötet wurden.
Zugleich Ehrenmal der Sowjetischen Armee für den Sieg - am 9. Mai 1945 - über den Nationalsozialismus.
1945 im Sommer bis Herbst erbaut, eingeweiht am 11. November 1945.

Laut einer Legende soll hierfür auch Marmor von Hitlers Reichskanzlei als Baumaterial verwendet worden sein.

Bis Dezember 1990 sowjetische Enklave (fremdstaatl. Gebiet) in West-Berlin.
Nach dem Mauerfall von der sowjetischen Armee in deutsche Hand übergeben,
mit der Verpflichtung es zu pflegen und zu erhalten.

Foto: September 2016

 
Sowjetisches Ehrenmal in Treptow
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Anfahrt:
Mit der
S41, S42, S8, S85 oder S9 bis S Bahnhof Treptower Park, weiter mit
dem BUS 166/177 bis "Sowjetisches Ehrenmal".



Der am 23. August 1939 von Stalin und Hitler unterschriebene
"Nichtangriffspakt" - "Hitler-Stalin-Pakt", wurde am 22. Juni 1941 von Hitler
mit dem Überfall auf die Sowjetunion - Deckname "Unternehmen Barbarossa" - gebrochen.
In knapp vier Jahren starben hierbei 40 Millionen Menschen, davon ca. 20 Millionen Russen.


Hier im Treptower Park, im ehemaligen Ost-Berlin - "Sowjetische Besatzungs Zone" (SBZ / DDR),
wurde zwischen 1947 bis 1949 das
größte Ehrenmal für sowjetische Soldaten des Zweiten Weltkriegs
außerhalb der Grenzen der Sowjetunion errichtet.

Die Einweihung fand am 8. Mai 1949 statt.


Beschreibung von der Park-Ehrenmal-Informationstafel:
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Das monumentale Ensemble des 1949 fertig gestellten Ehrenmals im Treptower Park
ist von zwei Aussagen bestimmt:

Von der Trauer und Totenehrung führt der Weg des Besuchers
zur Ehrung der Sieger als Helden und Befreier.

 
Triumphbogen-Eingang zum sowjetischen Ehrenfriedhof in Berlin-Treptow.
Je ein Rundbogenportal (Triumphbogen) aus Granit öffnen von den beiden Eingangsbereichen an der
Puschkinallee
und der Straße Am Treptower Park den Zugang zum 10 Hektar großen Ehrenmal.

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Die Inschrift lautet:

Eure großen Heldentaten sind unsterblich.
Euer Ruhm wird Jahrhunderte überleben.
Die Heimat wird Euch stets in Erinnerung behalten.


 
Mutter Heimat - Sowjetisches Ehrenmal Treptow
Die Zugangsalleen führen durch die Triumphbogen von beiden Seiten zur drei Meter hohen Skulptur der
"Mutter Heimat", die um ihre Söhne trauert.

Diese Sitzskulptur bildet einen Abschluss der Längsachse der Ehrenmalanlage,
ihr gegenüber steht am anderen Ende die Bronzefigur des "Großen Soldaten".


 
Ehrenmal in Treptow - Blick zum "Großen Soldaten".
Eine von Trauerbirken begrenzte Promenade führt von der "Mutter Heimat" durch zwei
- als gesenkte Fahnen stilisierte -


 
    Ehrenmal in Treptow - Pylon aus rotem Granit
mächtige Pylonen (Pfosten oder Toranlage) aus rotem Granit,


 
Treptower Ehrenmal - Pylone aus rotem Granit
 vor deren Stirnseiten sich Bronzestatuen zweier kniender Soldaten befinden.

Laut einer Legende soll hierfür auch Granit von Hitlers Reichskanzlei
als Baumaterial verwendet worden sein.


 
Sowjetisches Ehrenmal mit 7000 Gefallenen
Beherrscht wird die Ehrenmalanlage durch das 30 Meter hohe Hauptmonument:

Auf einem 8 Meter hohen Hügel, unter dem weitere 200 tote Soldaten beigesetzt sind,
steht ein Mausoleum, das zugleich Sockel ist für die 11 Meter hohe Bronzeskulptur des
siegreichen sowjetischen Soldaten.


 
Ehrenmal Treptow - sowjetischer Rotarmist
Das Standbild des Sowjetsoldaten
mit gesenktem Schwert über dem zerschlagenen Hakenkreuz
und einem geretteten Kind auf dem Arm.

Die 11 Meter hohe und etwa 70 Tonnen schwere Bronzefigur des Rotarmisten wurde im Frühjahr
1949 im Werk "Monumentalskulptura" in Leningrad gefertigt und in 6 Segmenten auf dem
Wasser- und Landweg nach Berlin gebracht, wo sie am 10. April 1949 eintraf.


 
Mausoleumskuppel Ehrenmal Treptow
Die Kuppel im Mausoleum.


 
Mosaikfries im Mausoleum Ehrenmal Treptow
Im Innenraum zeigt ein Mosaikfries Vertreter der 16 Sowjetrepubliken bei der Totenehrung.


 
Blick zu den Pylonen
Die Sicht vom Hauptmonument mit dem Mausoleum
über das tiefer liegende Friedhofsparterre, bestehend aus fünf rechteckigen Grabfeldern.

Hier wurden über 7.000 Gefallene beigesetzt.

Links und rechts an den Grabfeldern vorbeiführenden Wege erheben sich als Symbole der
16 damaligen Unionsrepubliken der UdSSR je 8 Sarkophage aus Kalksteinblöcken, deren
Reliefs Szenen aus dem "Großen Vaterländischen Krieg" von 1941 bis 1945 zeigen.


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Sowjetisches Ehrenmal Schönholz
in der Schönholzer Heide,
Berliner Bezirk Niederschönhausen
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Anfahrt:
S- und U-Bahnhof Pankow mit der S2, S8, S9 oder U2Tram M1,
weiter mit dem BUS 155 bis zur Haltestelle "Ehrenmal Schönholz".


Beschreibung von der Park-Informationstafel:
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Im Zweiten Weltkrieg unterhielten die Nationalsozialisten in dem Pankower Vorort Niederschönhausen,
mit der Schönholzer Heide,
eines der größten Berliner Zwangsarbeiterlager.


Nach den Entwürfen der sowjetischen Architekten Konstantin A. Solowjew, M. Belarnzew und W.D. Koroljew
und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew (Skulptur "Mutter Heimat") wurde im nordwestlichen Teil des
Parks Schönholzer Heide zwischen Mai 1947 und November 1949 ein sowjetischer Soldatenfriedhof errichtet.

Das Gedenken an die Gefallenen steht im Vordergrund dieses Sowjetischen Ehrenmals.

Auf dem knapp drei Hektar großen Gelände des Soldatenfriedhofs sind mehr als 13.000 der etwa 80.000 beim
Kampf um Berlin im März und April 1945 gefallenen Offiziere und Soldaten der Roten Armee beigesetzt worden.


Die Anlage steht unter Denkmalschutz und es sind jedwede Veränderungen verboten.

Deshalb müssen auch die überall über die Gedenkstätte Schönholz verteilten Heldenbilder
und die "goldenen Worte" des sowjetischen Diktators Josef Stalin respektiert werden,
heißt es im Berliner Landesdenkmalamt.


 
Eingang zum Sowjetischen Ehrenmal Schönholz in Berlin
Der Zugang zum Ehrenmal Schönholz
wird von zwei Granitpfeilern mit symbolischen Kränzen sowie Bronzeschalen mit der Ewigen Flamme flankiert.


 
Torgebäude, die mit roten Granitplatten verkleidet sind.
Weiter geht es durch das Eingangsmonument mit zwei Torgebäuden, die mit roten Granitplatten verkleidet sind.


 
     
Zwei Bronzereliefs erinnern an das kämpfende und trauernde Volk, außerdem ehren Wappenschilder die sowjetischen Waffengattungen.


 
Zentrum der insgesamt etwa 30.000 Quadratmeter großen Anlage.
Das Zentrum der insgesamt etwa 30.000 Quadratmeter großen Anlage
bildet ein 33,5 Meter hoher Obelisk aus hellgrauem Syenit.


 
Ehrenhain mit 100 Bronzetafeln.
Der Ehrenhain ist von einer rund 560 Meter langen Ehrenmauer umgrenzt, welche 100 Bronzetafeln mit den Namen,
Dienstgraden und Geburtsjahren von 2.647 gefallenen Sowjetsoldaten trägt – knapp ein Fünftel der Bestatteten,
die Übrigen bleiben ungenannt.


 
Statue der russischen "Mutter Heimat".
Vor dem Obelisken befindet sich als Hauptdenkmal eine Statue der russischen "Mutter Heimat",
die um ihren gefallenen Sohn trauert.


 
"Mutter Heimat" vor dem Obelisk.
Der Sockel des Obelisken im hinteren Teil des Friedhofs ist als Ehrenhalle gestaltet.


 
Gedenkstein hinter dem Obelisken.
 Eine kleine Gedenkstätte hinter dem Obelisken
ist den sowjetischen Kriegsgefangenen und KZ-Opfern gewidmet.


 
Blick vom Obelisken mit der Gedenkhalle und der "Mutter Heimat".
Der Blick vom Obelisken mit der Gedenkhalle und der "Mutter Heimat" über den
Ehrenhain zum monumentalen Eingang des sowjetischen Ehrenmals Schönhausen.


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Unbekannte Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918)
  
auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf (Brandenburg) bei Berlin.

Der Friedhof liegt südwestlich von Berlin, außerhalb der Stadtgrenzen,
auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ist
mit einer Gesamtfläche von rund 206 Hektar
der zehntgrößte Waldfriedhof weltweit.

Die vielfachen Anfahrtsmöglichkeiten zum Südwestkirchhof Stahnsdorf
können Sie auf der Webseite des Kirchhofs nachlesen:

http://www.suedwestkirchhof.de/anfahrt.html

Nach dem Ersten Weltkrieg erwarben die britische und die italienische Regierung Flächen innerhalb des Südwestkirchhofs,
um dort Ehrenfriedhöfe für ihre in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbenen Armeeangehörigen einzurichten.

Die beiden jeweils etwa einen Hektar großen Soldatenfriedhöfe sind bis heute erhalten.
Sie werden als Kriegsgräber vom Land Berlin betreut.

Auf dem Südwestfriedhof wurde auch ein Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten errichtet.


 

Haupteingang Südwestkirchhof Stahnsdorf
Das Areal des Haupteingangs vom Südwestkirchof Stahnsdorf.


 
Die einzigartige norwegische Holzkirche - Südwestkirchhof Stahnsdorf.
Die einzigartige dreischiffige Holzkapelle aus dem Jahre 1911,
 von dem Kirchenbaumeister Gustav Werner (* 1859; † 1917),
 die an norwegische Stabholzkirchen erinnert,
in der Nähe des Haupteingangs.


 
Soldatenfriedhof britischer Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges.
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Eingang zum britischen Soldatenfriedhof in Stahnsdorf.
Der Eingang zum britischen Soldatenfriedhof im hinteren Bereich des Südwestkirchhofs Stahnsdorf.


 


Gedenktafeln - Historische Anmerkungen

 
Gedenktafel deutsch - britischer Soldatenfriedhof.  Gedenktafel englisch - britischer Soldatenfriedhof.
in deutsch und englisch.

 
Aud dem britischen Soldatenfriedhof in Stahnsdorf.
Der britische South-Western Cemetery (Commonwealth-Kriegsgräberstätte)
nahm insgesamt 1.172 Soldaten und Offiziere hier auf.
  

  
   
Soldatenfriedhof italienischer Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges.
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Der Eingang zum italienischen Soldatenfriedhof in Stahnsdorf.
Der Eingang zum italienischen Soldatenfriedhof im hinteren Bereich des Südwestkirchhofs Stahnsdorf,
neben der britischen Ehrenmalanlage.


 
Historische Anmerkungen - Gedenktafel auf Ital. Soldatenfriedhof Stahnsdorf.
Gedenktafel - Historische Anmerkungen in italienisch und deutsch.


Auf dem italienischen Soldatenfriedhof in Stahnsdorf.
Das erhöhte Hauptfeld mit dem Obelisken aus dem Jahr 1926.

Auf dieser
italienischen Ehrenmalanlage wurden 1.658 Soldaten und Offiziere beerdigt.
 

  
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